Dank Lufthansa und der Zeitverschiebung sind wir bereits 7 Uhr am Morgen wieder in Frankfurt. Etwas müde, aber zufrieden und voller Erwartung auf das Wiedersehen mit den Eltern und  Freunden warten wir auf den Weiterflug nach Leipzig. Dort stehen bereits unsere Transporter bereit, um uns nach Colditz zu bringen. Gegen 12 Uhr treffen wir am Sportplatz ein, wo die Eltern uns freudig in Empfang nehmen.
Somit endet der 3. Schüleraustausch. Für alle Beteiligten war war es wieder eine nachhaltige Lebenserfahrung, die sie so schnell nicht vergessen werden. Wir haben uns in unserer Gastschule und den Gastfamilien sehr wohl gefühlt, neue Freundschaften geknüpft und viel über Menschen, Sitten und Braüche in Kasachstan erfahren.
Unser Dank gilt deshalb den Verantwortlichen Lehrkräften Aiman Akylbekowa und Nina Gorbatschewa für ihre Mühen und Anstrengungen, sowie dem gesamten Lehrerkollegium der Schule Nr. 68.
Auf eine erneute Austauschbegegnung im nächsten Jahr in Colditz freuen wir uns bereits jetzt!    

Das letzte Mal besuchen wir heute die Schule. Es heißt Abschied nehmen von den Mitschülern und Lehrern. Wir beenden noch schnell unsere Erlebniswand, um der Schule ein kleines Andenken an unsere zwei erlebnissreichen und schönen Wochen zu hinterlassen.

In den letzten Unterrichtsstunden können wir uns während einer Präsentationsreihe noch einmal von den beachtlichen Sprachkenntnissen der kasachischen Schüler überzeugen.

Zum Abschluss bieten uns die Grundschüler ein emotionales Kulturprogramm aus Tanz, Gesang und Rezitation.
Den Abend lassen wir mit einem gemeinsamen Abschiedsessen ausklingen, ehe es gegen 23 Uhr zum Flughafen geht.

 

Beim Blick aus dem Fenster, am besten heute gar nicht aufstehen. Nach dem herrlichen Tag gestern regenet es schon die ganze Nacht und es soll den ganzen Tag so weiter gehen. Gar nicht gut, denn wir wollen heute einen Busausflug zum Issyk-See unternehmen. Aber wie heißt es so schön: "Bei schönem Wetter kann jeder". Also schnell alle Dinge für das Picknick einpacken und wetterfest einkleiden. Auf dem Hinweg erklärt uns die Reiseleiterin viele Dinge über die Entstehung und Erforschung des Alataugebirges. Da das Wetter kein Mitleid mit uns hat, besuchen wir zunächst das Museum des "Goldenen Menschen". In der Umgebung des Museums befinden sich noch gut erhaltene Hügelgräber. In diesen hat man bei Ausgrabungen zahlreiche Gegenstände gefunden. Der interessanteste Fund jedoch war die goldene Kleidung eines jungen Mannes.
Dann geht die Fahrt weiter. Auf den Straßen strömt das Regenwasser von den Bergen herab. Wir erreichen den Eingang zum Nationalpark und stehen vor geschlossenen Schranken. Auf Grund der Wetterverhältnisse dürfen wir nicht weiter zum See fahren, da Gefahr durch Schlammlawinen und Hochwasser besteht. Also bleibt nichts anderes übrig, als den Rückweg anzutreten. Da es bereits Mittag ist, halten wir an einem Unterstand an und machen Picknick. Den Rest des Rückweges sitzen alle schweigend im Bus. Schade, dass es gerade heute so ein Wetter sein musste! 

Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht. Der letzte freie Tag mit den Gastfamilien steht an. Die Planungen für diesen Sonntag waren recht unterschiedlich. Einige besuchten den Aqua-Park, andere einen Freizeitpark. Alle rusisch-orthodoxen Familien feierten das Osterfest. Auch wir waren bei einer Familie eingeladen, um bei ihnen auf der Datscha mitzufeiern. Bereits 10 Uhr ging es los mit der Fahrt hinauf in die Berge, wo die Einwohner Almatys ihre Datschen haben. Was für eine Ruhe und saubere Luft gegenüber der quirligen Stadt. Wir wurden herzlich von Tatjana und ihrer Familie empfangen. Beim Rundgang durch das Datschengrundstück eröffneten sich immer wieder herrliche Ausblicke über die Stadt oder die Berge. Natürlich lies die 1. Mahlzeit nicht lange auf sich warten. Es gab Tee, kalte Suppe und gekochte Eier, die schön dekoriert waren. Aber das war erst der Anfang. Ständig wurde liebevoll Essen und Trinken aufgetafelt. Den Abschluss bildete die typische Osterspeise Pasra. Völlig gesättigt, von der Sonne gebräunt, ausgeruht und entspannt kehrten wir am frühen Abend nach Hause zurück.


Frau Nötzel, Frau Guhlmann

Dieser Tag bestand im Wesentlichen aus der Rückahrt nach Almaty. Wir haben uns gut beschäftigt, viel gegessen, Karten gespielt, miteinander gequatscht und vieles mehr. Die Betten waren ziemlich bequem und Steckdosen gab es genügend. Das Einzige, was mir nicht gefiel, waren die Toiletten. Sehr rustikal war der Wasserkocher, den alle Insassen jederzeit benutzen konnten, um Tee zu kochen oder für Minutenterrinen.

Es ging wieder vorbei an endlosen Graslandschaften mit farbigen Blumen. Dieses Mal sahen wir auch den 3. größten See Kasachstans - den Balchaschsee. Er kam uns vor wie ein Meer. An den Haltepunkten war stets ein reges Treiben an Händlern, die Obst, Eis, Fisch oder andere Speisen zum Verkauf anbot.

Schon bei der Einfahrt nach Almaty stellten wir fest, dass die Wege sehr feucht und mit Wasserpfützen bedeckt waren. Während wir in Astana waren, hatte es hier 2 Tage lang geregnet. Gegen 17.30 Uhr erreichten wir den Bahnhof und unsere Gasteltern holten uns ab.
Die Reise im Schlafwagen hat vielen gefallen, denn wir waren alle zusammen und hatten viel Spaß.

Anastasia

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